18.07.2025

Bronze für die Academia Julia in Helmstedt

Niedersachsen
Academia Julia in Helmstedt
Academia Julia in Helmstedt

Zur Erinnerung an die privaten Förderer

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) förderte von 2018 bis 2023 die Fassadensanierung an der ehemaligen Universität Academia Julia in Helmstedt mit insgesamt 60.000 Euro. Nun überbringt Karl-Heinz Broska, Ortskurator Helmstedt der DSD, bei einem Pressetermin vor Ort am Montag, den 21. Juli 2025 um 14.00 Uhr an Gerhard Radeck, Landrat des Landkreises Helmstedt, eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Academia Julia ist eines von über 560 Förderprojekten, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, allein in Niedersachsen aus privaten Spenden, ihrer Treuhandhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, unterstützen konnte.

Zum Objekt:

Die einstige Universität befindet sich mitten in der Helmstedter Altstadt. Die am 15. Oktober 1576 eingeweihte "Academia Julia" wurde von Herzog Julius Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel als erste dezidiert protestantische Universität in der Nordhälfte Deutschlands gegründet. Zunächst untergebracht im Stadthof des Klosters Mariental, errichtete man zwischen 1592 und 1597 nach Plänen des Rennaissance-Baumeisters Paul Francke dem Stadthof gegenüber das sogenannte Juleum. An dem aufwendigen skulpturalen Bauschmuck wurde bis zur Einweihung des Bauwerks 1612 gearbeitet.

Der rechteckige Baukörper des Juleums wurde mit einigem Abstand zu den älteren Klosterhofflügeln errichtet, sodass ein luftiger Platz entstand. Den zweistöckigen Bau mit seitlichen Zwerchhäusern betont ein hoher, achteckiger Treppenturm, der das schiefergedeckte Satteldach mit einer hohen Laterne überragt. Schweifgiebel mit aufwendigem Skulpturenschmuck, geschossgliedernde Gesimse und repräsentative Portale mit Säulen machen den Bau zu einem der prächtigsten Beispiele der Weserrenaissance. Im Inneren befinden sich große Säle, im Erdgeschoss die Aula, im Obergeschoss eine Bibliothek.

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