Zur Erinnerung an die private Förderung
Martin Koenitz vom Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 7. Januar 2026 um 11.00 Uhr an Denkmaleigentümer Dipl.-Ing. Elke Katharina Ungerer-Heuck eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die restauratorische Schadensdokumentation der Friese, die Herstellung von Musterflächen am Fries und die Restaurierung der beiden horizontalen Zierfriesen aus Klinkerbändern und Zementfliesen des Wilhelm-Wundt-Hauses in Großbothen mit 25.000 Euro unterstützen. Das Haus gehört seit 2019 zu den über 870 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen fördern konnte.
Zum Objekt:
Das Wilhelm-Wundt-Haus in der Grimmaer Straße in Großbothen ist die letzte Wohnstätte des Mediziners, Philosophen und Psychologen und Leipziger Hochschullehrers Wilhelm Wundt, der hier auch 1920 verstarb. Wundt besitzt heute als Gründervater der experimentellen Psychologie weltweite Bedeutung. Das Haus wurde 1904 von Maurermeister Paul Flemmig als viergeschossiger schlichter Villenbau in den Formen der Neo-Renaissance errichtet. Die Tochter Eleonore, die nach dem Tod Wundts im Haus wohnen blieb, ließ später den markanten, zweigeschossigen Verandaanbau errichten.
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