Das Haus wurde 1827 eröffnet und war damals eine Seltenheit in Deutschland
Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 11. November 2025 um 11.00 Uhr überbringt Bärbel Hornemann, Ortskuratorin Stendal der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), an die Denkmaleigentümerinnen Alice Bondeur und Bianka Niemeyer eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD hatte nicht zuletzt dank der Lotterie die Zimmererarbeiten im Rahmen der Sicherung der statischen Konstruktion des ehemaligen Badehauses in der Goethestraße 31 a in Salzwedel unterstützt. Das Gebäude gehört zu den über 660 Projekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, Mittel ihrer Treuhandstiftungen sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.
Das Badehaus im Nordosten von Salzwedel befindet sich unmittelbar an der Stadtmauer auf der westlichen Seite des Jeetze-Umfluters. Die Lage an der Stadtmauer macht es zu einem festen Bestandteil des Stadtbildes, so dass das Badehaus auch touristisch von Bedeutung ist. Das Haus wurde 1827 eröffnet und war damals eine Seltenheit in Deutschland. Die öffentliche Bade- und Heilanstalt in Salzwedel war auch für die ärmere Bevölkerung zugänglich. Sie diente unter anderem zur Behandlung von Gicht, Rheuma und ähnlichen Erkrankungen.
Zum Objekt:
Bei dem zwischen 1825 und 1827 errichteten Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen klassizistischen Fachwerkbau mit Säulengalerie und Satteldach. An den Traufseiten befinden sich massive eingeschossige Seitenflügel mit abgewalmten Satteldächern. Der verputzte Bau besitzt im Osten eine vorgelagerte Eichensäulengalerie, im Westen wurde die Galerie abgebrochen.
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