Teil des Weserradweges, der deutschen Märchenstraße und der Straße der Weserrenaissance
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt auch in diesem Jahr dank zahlreicher Spenden die denkmalpflegerischen Arbeiten am Rittergut Meinbrexen in Lauenförde mit 25.500 Euro, diesmal in der Eingangshalle des Herrenhauses. Das eng mit der Geschichte des Ortes verbundene Rittergut befindet sich in der 12. Generation im Familienbesitz und wird von den Eigentümern nicht zuletzt mit Hilfe touristischer Angebote für die jährlich über 30.000 Besucher erhalten. Gut Meinbrexen gehört zu den über 560 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, bisher allein in Niedersachsen fördern konnte. Das Rittergut und die umliegende Landschaft sind Teil des Weserradweges, der deutschen Märchenstraße und der Straße der Weserrenaissance. Es steht Besuchern offen und bietet mehrere Festsäle und Erzeugnisse aus eigenem Anbau an.
Zum Objekt
Das Rittergut ist seit über 300 Jahren im Eigentum der Familie von Mansberg. Johann von Mansberg ließ das barocke Herrenhaus und die dazugehörige Hofanlage um 1700 errichten. Die Fassade des zweigeschossigen Herrenhauses mit Mansarddach ist symmetrisch gehalten, Eckrisalite rahmen sie. In der Mitte des langgestreckten Gebäudes befindet sich das Eingangsportal mit einer zweiläufigen Treppe und der Wappenkartusche der Familie. Hochrechteckige Fenster belichten das Innere des Putzbaus. Im Inneren haben sich historische Bodenbeläge, Türen und Stuckdecken erhalten. Das teilweise von einem Wassergraben umgebene Herrenhaus ist Teil eines Gebäudeensembles, zu dem auch ein Mausoleum auf dem Dorffriedhof gehört. Der Gutspark ist ein Produkt der Aufklärungszeit und will in seiner Symbolik und Geometrie freimaurerische Lehren versinnbildlichen.