Die homogene Gestalt blieb durch die hauptsächliche Nutzung von Sandstein erhalten
Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 10. Dezember 2025 um 11.00 Uhr überbringt Christian Schreiber, Ortskurator Dresden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge des Siegfried-Tornow-Fonds in der DSD für die Arbeiten am Totenbettmeisterhaus des Eliasfriedhofs in Dresdens Pirnaischer Vorstadt einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 20.000 Euro an Dipl.-Ing. Beatrice Teichmann von der Friedhofsverwaltung. Der Eliasfriedhof gehört seit 2002 zu den über 870 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen fördern konnte.
Zum Objekt:
Der Eliasfriedhof in Dresden wurde 1680 als Pest- und Armenfriedhof angelegt. Mit der Schließung des alten Frauenkirchhofs innerhalb der Stadtbefestigung um 1724 erhielt der vor den Toren der Stadt liegende Friedhof eine Aufwertung durch den Bau von Grufthäusern nach Entwürfen von George Bähr an der West- und Nordmauer der umlaufenden Einfriedung. Fortan entwickelte sich die Anlage bis zu der dichten Belegung um die Mitte des 19. Jahrhunderts, die zu ihrer Schließung 1876 führte. Die homogene Gestalt durch die hauptsächliche Nutzung von Sandstein blieb erhalten. Eine besondere Wirkung haben die verbliebenen 16 Grufthäuser an der nördlichen Friedhofsmauer. Die erhalten gebliebenen Bogenkonstruktionen mit den Gittern in barocken und rokokohaften Formen prägen wesentlich das Erscheinungsbild der Anlage.
FÜR PRESSEVERTRETER:
Wir bitten Sie, den Terminbeginn als Sperrfrist zu beachten.