Restauratorische Arbeiten an den Emporen der Dorfkirche
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 20.000 Euro für restauratorische Arbeiten an den Emporen der Dorfkirche St. Martin in Martinsrieth zur Verfügung. Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 660 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.
Zum Objekt:
Die Dorfkirche von Martinsrieth liegt zentral im Ort, südöstlich von Wallhausen. Ihr Ursprung reicht in die romanische Zeit zurück. Spätere bauliche Veränderungen und Erweiterungen erfolgten in der Spätgotik sowie im 18. Jahrhundert.
Bei dem Gotteshaus handelt es sich um eine Chorturmkirche. An den quadratischen Chorturm mit verschiefertem Glockengeschoss, abgewalmtem Satteldach und Dachreiter schließt sich ein eingezogener Rechteckchor an, dem nach Westen ein kurzes, etwas breiteres Schiff folgt. Das Turmuntergeschoss und der Chor sind mit Kreuzgratgewölben versehen, während das Schiff von einer hölzernen Tonne überdeckt wird. Der Innenraum wird durch eine Hufeisenempore und einen Kanzelaltar geprägt.