Die Kirche ist am Westrand der Altstadt gelegen
Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 16. Januar 2026 um 13.00 Uhr überbringt Kerstin Stamm, Referentin der Denkmalförderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 17.000 Euro für die Putzsanierung innen und die Fugensanierung außen an der Nordwand des Kirchenschiffs der evangelischen Kirche St. Moritz in Naumburg an Professorin Katharina Best vom Förderverein Moritzkirche Naumburg (Saale) e.V. Das Gotteshaus gehört seit 2017 zu den über 660 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.
Zum Objekt:
Die evangelische Moritzkirche befindet sich am Westrand der Naumburger Altstadt. Zusammen mit einem Benediktinerinnenkloster entstand sie im frühen 11. Jahrhundert. Nach einem Brand 1260 erfolgte der fast vollständige spätgotische Neubau der ehemals romanischen Kirche. 1705/1706 wurde der Bau barockisiert. Von 1863 bis 1867 wurde der Nordturm neu gebaut.
Es handelt sich um einen gestreckten Rechteckbau aus zweischiffigem Langhaus, vieleckig geschlossenem Chor und Doppelturmfront an der Westseite. Das Innere ist flachgedeckt. Seit einer Renovierung in den Jahren 1874 bis 1887 hat die Kirche wieder ihr gotisches Erscheinungsbild. Zur Ausstattung zählt ein frühbarocker Gemäldezyklus von Francesco Albani an der Nordwand des Chors. Es handelt sich um 15 Leinwandgemälde mit Maria, Christus, Johannes dem Täufer und den zwölf Aposteln.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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