18.12.2025

Die ehemalige Glaubenskirche in Lichtenberg wird innen restauriert

Berlin
Innenraum der ehemaligen Glaubenskirche in Lichtenberg
Innenraum der ehemaligen Glaubenskirche in Lichtenberg

Seit 2001 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert

Bei einem Pressetermin vor Ort am Sonntag, den 21. Dezember 2025 um 11.00 Uhr überbringt Julia Beier, Mitglied im Ortskuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 75.000 Euro für die Restaurierung des Innenraums der ehemaligen evangelischen Glaubenskirche in Berlin-Lichtenberg an Metropolit Damian Anba von der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland. Der dominante Kirchenbau am Roedeliusplatz in Lichtenberg wird heute von der koptisch-orthodoxen Gemeinde genutzt. Die Glaubenskirche gehört seit 2001 zu den über 240 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Berlin fördern konnte.

Zum Objekt:

Die am Roedeliusplatz in Lichtenberg gelegene zweischiffige, nach Norden ausgerichtete Hallenkirche entstand zwischen 1903 und 1905 als Glaubenskirche nach Entwürfen von Ludwig Tiedemann und Robert Leibnitz. In ihren Formen lehnt sich die 1.200 Sitzplätze umfassende Kirche an die späte Backsteingotik an. Durch unter hölzernen Emporen beidseitig überdachte, zum Kirchenschiff hin geöffnete Kapellenbauten wird die Kirche vierschiffig.

Das äußere Erscheinungsbild des symmetrischen Kirchenbaus prägt insbesondere der mächtige Südturm. Im oberen Bereich schließen das 61 Meter hohe Bauwerk zwei Zwillingstürme mit Helm ab. Zudem flankieren ihn zwei zylindrische Treppentürme mit Zeltdach. In der Mitte davor erhebt sich die Taufkapelle. Im Norden begrenzen zwei quadratische Treppentürme mit Pyramidendach die Chorfront.

Der Innenraum des Gotteshauses ist bis heute weitgehend original erhalten. Zur Ausstattung aus der Bauzeit gehören der Fußboden, das Gestühl, die Geländer der Orgel- und Seitenemporen sowie der Altar mit Schnitzreliefs des Wernigeroder Holzbildhauers Gustav Kuntzsch. Taufstein und Kanzel stammen von dem Berliner Künstler Gustav Stein. Die erst jüngst hinzugekommene Ikonostase mit drei Türöffnungen wurde in Ägypten gefertigt. Die ikonengeschmückte Wand trennt den Altarraum vom übrigen Kirchenschiff.  

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Ehemalige Glaubenskirche in Lichtenberg
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