Die Kirchenmusik an St. Sixti zählt zu den tragenden Säulen der Gemeindearbeit
Dr. Gabriele Schwartz, Ortskuratorin Hannover der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 11. Juli 2025 um 11.00 Uhr dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 140.000 Euro für die Restaurierung und Reinigung der Orgel in der St. Sixtikirche in Northeim an Kirchenvorstand Dr. Christian Steigertahl. Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 560 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, bisher allein in Niedersachsen fördern konnte.
Northeim liegt am westlichen Harzrand, etwas nördlich von Göttingen. Die Pfarrkirche St. Sixti bildet den spätgotischen Neubau eines wohl bereits um 1200 bestandenen Vorgängers. Die Fertigstellung des Kirchengebäudes erfolgte in insgesamt drei Abschnitten. Nach Angaben des Göttinger Pfarrherren und Chronisten Franziskus Lubecus wurde bereits 1478 der Chor des Neubaus geweiht, wobei mit seiner Vollendung wahrscheinlich erst um 1481 zu rechnen ist. Zwischen 1492 und 1498 wurde das Langhaus errichtet und zwischen 1513 und 1519 erfolgte die Einwölbung des Langhauses. Schließlich dürften die Arbeiten am Westturm und den beiden ihn flankierenden Kapellen noch vor 1520 zum Abschluss gekommen sein.
Zum Objekt:
Der fertiggestellte Bau, der noch heute in kaum verändertem Zustand existiert, ist eine dreischiffige und siebenjochige Hallenkirche mit einer vorkragenden fünfseitigen Apsis und zwei grade abschließenden Chorseitenkapellen. Ihr geräumiges Westwerk besteht aus einem 62 Meter hohen Turm mit einem steilen Spitzhelm und wird von beiden Seiten durch kreuzgewölbte, zweigeschossige Kapellen flankiert. Oberhalb der südlichen Kapelle befindet sich die sogenannte neue Nicolaikapelle, die von Anbeginn als Bibliothek geplant war.
Die Kirchenmusik an St. Sixti zählt zu den tragenden Säulen der Gemeindearbeit. Die klangschöne Gloger-Orgel wird von Organisten aus Nah und Fern geschätzt. Mit der Orgel besitzt St. Sixti eine der größten barockdisponierten Orgeln Niedersachsens. Die monatliche Reihe der "Musik zur Marktzeit" gibt der Orgelmusik ein Forum und lockt neue Konzertbesucher durch die offene und einladende 30-minütige Konzertform.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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