DSD fördert statisch-konstruktive Gründungs- und Mauerwerkssanierung
Für die statisch-konstruktive Gründungs- und Mauerwerkssanierung der Dorfkirche in Possendorf bei Weimar stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden und dank ihres treuhänderischen Stiftungsfonds Dorfkirchen 20.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Montag, den 8. Dezember 2025 um 11.00 Uhr Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der DSD, an Pfarrer Joachim Neubert. Das Gotteshaus gehört somit zu den über 570 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Zum Objekt:
Bei der Dorfkirche in Possendorf handelt es sich um eine Chorturmkirche mit hausteinsichtigem Kirchenschiff und eingezogenem Chorturm. Der größte Teil des Schiffs und der Schaft des Turmes stammen wohl aus der Zeit um 1300. 1509 ersetzte man die östliche Apsis durch einen Rechteckchor mit dreiseitigem Abschluss und veränderte zeitgleich die Fenster. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche barock überformt. Das betraf insbesondere das Mansarddach, die Rechteckfenster und die Ausstattung. Im Turmerdgeschoss baute man die flache Holztonne und eine zweigeschossige Empore ein. 1997 wurden im Chor dekorative Wandmalereien in den Formen der Spätrenaissance um die spätgotischen Maßwerkfenster herum und Bibelsprüche an den Wänden entdeckt. Diese Malereien scheinen vollständig erhalten zu sein.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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