Das Denkmal ist Teil der Lützener „Stadtkrone“
Für Arbeiten an der Dachkonstruktion als Teil der Instandsetzung der Turmhaube des Wasserturms in Lützen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 12.000 Euro zur Verfügung. Der Turm gehört nunmehr zu den über 660 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mitteln der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt gefördert hat.
Im Jahr 2018 wurde das kegelförmige Dach des Turms bei einem Sturm beschädigt und musste aus Sicherheitsgründen vorsorglich abgenommen.
Zum Objekt:
Der Wasserturm von Lützen ist eines der markanten Bauwerke der Stadt und prägt mit seiner Höhe von 36 Metern das Erscheinungsbild dieser. Errichtet wurde der Turm in den Jahren 1925 bis 1926 nach Plänen von Professor Geissler von der Technischen Hochschule Hannover. Die Konstruktion besteht aus einer hohen, achteckigen Betonskelettstruktur mit Ziegelfüllung. Darüber erhebt sich ein Ziegelaufsatz mit Zeltdach und charakteristischen Schleppgauben.
Gemeinsam mit dem Schlossturm, Kirchenturm und Feuerwehrwachturm sowie dem Dachreiter des Rathauses bildet der Wasserturm die sogenannte „Stadtkrone“ Lützens. Ursprünglich diente er der Wasserversorgung.