08.12.2025

DSD hilft dank der Lotterie GlücksSpirale der Christuskirche in Andernach

Rheinland-Pfalz
Christuskirche in Andernach
Christuskirche in Andernach

Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beim Erhalt von Denkmälern

Am Montag, den 8. Dezember 2025 besuchen um 14.00 Uhr Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, und Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die Christuskirche in Andernach. Gemeinsam überbringen sie einen symbolischen Fördervertrag über 100.000 Euro für die Schieferarbeiten am Hauptdach der Kirche an Andreas Schulte, den Vorsitzenden des Bauausschusses und Leiter des Gemeindeamtes. Möglich wird die Förderung nicht zuletzt dank der Erträge der gemeinwohlorientierten Lotterie GlücksSpirale.

Bei dem Termin wurde insbesondere die glückliche gemeinsame Fördertätigkeit der spendensammelnden privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der gemeinwohlorientierten Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz betont. In der breiten Öffentlichkeit ist noch viel zu wenig bekannt, wie viele zahllose Gemein-Wohl-Taten wegen der GlücksSpirale erst möglich werden. So wurden die meisten der über 350 Denkmale, die die private DSD seit 1991 allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte, auch mit Hilfe der Zuwendungen der Lotterie GlücksSpirale unterstützt. Hier die Bekanntheit des Gemeinwohlaspekts der Lotterie zu erhöhen, war der Hauptzweck der Veranstaltung.

Zum Objekt:

Die heutige evangelische Christuskirche wurde zwischen 1245 und etwa 1450 erbaut. Bis zur Aufhebung des um 1240 gegründeten Minoritenklosters 1802 war sie dem heiligen Nikolaus geweiht. Um 1905 wurde der größte Teil der Klosteranlage abgerissen. Erhalten blieben lediglich der nördliche Teil des ehemaligen Kreuzgangs und ein Teil des früheren Dormitoriums, in dem heute der Gemeindesaal untergebracht ist.

Die spätgotische asymmetrische Halle aus zwei Schiffen, die mit dem Chor abschließt, weist ein reich geschmücktes Westportal auf. Der Dachreiter kam zwischen 1857 und 1861 hinzu. Der Innenraum ist in weite, hohe Arkadenöffnungen mit schlanken profilierten Pfeilern gegliedert. Im kreuzrippengewölbten Langhaus befinden sich flache Wandnischen.

Bereits 2010 fanden umfangreiche Fassaden- und Dachsanierungsarbeiten an der Kirche statt, die aufgrund von aufsteigender Feuchtigkeit und wegen des Eindringens von Wasser über das Dach dringend notwendig waren. Zunächst wurden die Fassaden und Dächer der Kirchen-Südseite saniert, dann die Fassaden der West- und Nordseite, woran sich auch die DSD beteiligt hat. 

Christuskirche in Andernach
Downloads

Pressemeldung herunterladen (PDF)

Pressemeldung und Bilder zur freien Verwendung bei Namensnennung: Alle Medien herunterladen (ZIP)

Ansprechpartner

Dr. Ursula Schirmer

Leitung Stabsstelle Presse

Pressesprecherin

Tel. 0228 9091-402

ursula.schirmer@denkmalschutz.de

Thomas Mertz

Leitung

Pressestelle

Tel. 0228 9091-404

thomas.mertz@denkmalschutz.de

Fabian Christmann

Referent

Pressestelle

Tel. 0228 9091-407

fabian.christmann@denkmalschutz.de

Freianzeigen

WERT-voll: was uns ohne Denkmale fehlen würde

WAHR-Zeichen: Denkmale sind authentische Geschichts-Zeugnisse

Kultur-Spur: Ein Fall für den Denkmalschutz

Trendsetter Denkmal: moderner als gedacht!

Denkmalschutz ist gelebter Klimaschutz!

Weitere Pressemitteilungen