03.09.2025

Errichtung und Betrieb einer Jugendbauhütte in Rheinland-Pfalz

Jugendarbeit Rheinland-Pfalz
Teilnehmer einer Jugendbauhütte im Einsatz
Teilnehmer einer Jugendbauhütte im Einsatz

Freiwillige für den Denkmalschutz

Am Freitag, den 5. September 2025 um 11.30 Uhr im Klostergarten des Minoritenklosters Oberwesel, Im Kloster 7 in 55430 Oberwesel überbringen Innenminister Michael Ebling und Bauministerin Doris Ahnen einen Förderbescheid für die Errichtung und den Betrieb einer Jugendbauhütte in Rheinland-Pfalz an Dr. Simon Geisler, Abteilungsleiter Bewusstseinsbildung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Aus diesem Anlass geben einige junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Jugendbauhütte Rheinland-Pfalz beginnen, gemeinsam mit ihren Fachanleitern Auskunft über ihre Motivation, ihre Erwartungen und ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Thema Denkmalpflege. Interessierte können sich ab sofort bewerben unter www.jugendbauhuetten.de.

Bundesweit unterhält die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, 16 Jugendbauhütten mit jährlich rund 330 Plätzen. Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren können in diesem Jahr in einer Jugendbauhütte traditionelle Handwerkstechniken erlernen, sie am Original anwenden und das Besondere, Echte und Authentische mit eigenen Händen erspüren und erfahren. Mit den Internationen Jugendgemeinschaftsdiensten ijgd hat die DSD einen erfahrenen Partner an ihrer Seite, der die Umsetzung im Rahmen der staatlich anerkannten Freiwilligendienste sichert.

Vorbild für die Jugendbauhütten sind die mittelalterlichen Bauhütten, in denen gemeinsam gelebt und gearbeitet wurde. In zahlreichen Einsatzstellen – den täglichen Arbeitsstätten der Teilnehmer – kommen die Jugendlichen mit unterschiedlichsten Berufsfeldern der Denkmalpflege praktisch in Kontakt. Ungeachtet dessen ist jeder eingeschlagene Nagel, jeder gesetzte Holzbalken und jeder ergänzte Stein ein unvergessliches Erlebnis, das stolz macht. Sechs einwöchige Seminare zu Stil- und Materialkunde, Forschungs- und Arbeitsmethoden, Grundlagen der Denkmalpflege sowie der Bedeutung des europäischen Kulturerbes ergänzen die praktische Arbeit. Von den Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in den Jugendbauhütten absolviert haben, entdecken manche ihre Begeisterung für das kulturelle Erbe und gehen in einen Beruf in der Denkmalpflege oder im traditionellen Handwerk.

Weitere Informationen unter www.jugendbauhuetten.de.

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