Wohnhaus ist Teil des Welterbes Lübecker Altstadt
Bei einem Pressetermin am Montag, den 22. September 2025 um 14.00 Uhr vor Ort überbringt Johannes Schindler, Ortskurator Lübeck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für das Kaufmannshaus in der Königstraße 23 in Lübeck an Barbara Angermann für die Angermann Mewes GbR. Die Fördersumme dient der Sanierung der Fassade. Das Dielenhaus gehört nunmehr zu den über 270 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Schleswig-Holstein fördern konnte.
Zum Objekt:
Das Wohnhaus in der Königstraße 23 prägt als bauliches Element die Kulturlandschaft des Welterbes Lübecker Altstadt und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum Behnhaus, dem Willy-Brandt-Haus und der Gemeinnützigen, Lübecks ältester Bürgerinitiative.
Das große viergeschossige Dielenhaus mit teilweise gotischen Kellern ist im Kern in seinen Brandwänden und Grundmauern aus dem Mittelalter erhalten. Die Ersterwähnung des Gebäudes erfolgte im Jahr 1309. Der Gewölbekeller diente als Kaufkeller. Das Haus ist in den folgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut worden. Um 1650 wurde es um einen Seitenflügel erweitert und barock ausgestaltet. Seit 1855 zeigt sich die Fassade im romantisierenden neugotischen Stil. Das Gebäude bietet Einblicke in die kaufmännische Wohnkultur und illustriert so die sozio-ökonomischen Verhältnisse seiner Besitzer. Künstlerische Bedeutung erlangt die Raumausstattung des Seitenflügels durch ein Kunstwerk des Künstlers und Stuckateurs Jac. Anton Rossi.
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