14.11.2025

Fensterinstandsetzung an der Kirche St. Peter und Paul in Potsdam

Brandenburg
Fenster der Kirche St. Peter und Paul
Fenster der Kirche St. Peter und Paul

Errichtet nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler

Bettina von Finck, Ortskuratorin Potsdam der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Montag, den 17. November 2025 um 11.30 Uhr im Beisein von Antje Edelmann von Lotto Brandenburg dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Instandsetzung der nordseitigen Fenster an Propst Arnd Franke. Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 750 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Brandenburg fördern konnte.

Zum Objekt:

Die Propsteikirche St. Peter und Paul wurde 1867/1868 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler errichtet, der Formen frühchristlicher italienischer und byzantinischer Vorbilder nutzte. Der aufwendige Zentralbau wurde in Backstein in der Form eines griechischen Kreuzes mit verkürzten Kreuzarmen errichtet. Die Ostapsis mit ihren kleeblattförmigen Exedren – nischenartige Räume, die sich zu einer Halle hin öffnen – wurde vermutlich durch die Hagia Sophia inspiriert. Der hohe, von Vorhallen flankierte Westturm nimmt Bezug auf San Zeno in Verona und liegt in der Sichtachse der Brandenburger Straße. Über dem Hauptportal thront eine Marienfigur zwischen Petrus und Paulus. Das Innere ist den prächtigen frühchristlichen Kirchenbauten Italiens und Byzanz´ nachempfunden. Die von mächtigen Bögen begrenzten Holzbalkendecken, die Säulenemporen in den Kreuzarmen und die reichen Malereien auf Goldgrund ergänzen prächtige Ausstattungsstücke.

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Fenster der Kirche St. Peter und Paul
Innenraum der Kirche St. Peter und Paul
Kirche St. Peter und Paul
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