27.02.2025

In Brandenburg werden private Denkmaleigentümer ausgezeichnet

Handwerk Brandenburg

ZDH und DSD prämieren 2025 wieder professionelle Arbeit in der Denkmalpflege

Kurzfassung: Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) schreiben den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2025 in Brandenburg und Thüringen aus. Ausgezeichnet werden zum einen die privaten Denkmaleigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung ihrer Denkmale Vorbildliches geleistet haben, zum anderen die ausführenden Betriebe für ihre an den historischen Bauten erbrachten Leistungen. Die Eigentümer erhalten pro Bundesland Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro, die Handwerker entsprechende Urkunden in ihrem Gewerk. Durch die Auslobung dieses Preises versprechen sich Handwerk und Denkmalpflege Werbung für die erforderliche hohe Qualität bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen, gerade auch in Privatbesitz. Die Handwerkskammern erhoffen sich durch diese Aktion mehr Interesse an handwerklichen Berufen und eine Motivation für Handwerker, sich verstärkt in den Fortbildungszentren für Handwerk in der Denkmalpflege zu qualifizieren. Vorschläge und Bewerbungen aus Brandenburg können bis zum 18. Mai 2025 an den Zentralverband in Berlin gerichtet werden.

Langfassung: Was haben ein Schloss, ein Handwerkerhaus, ein Winzerberg und eine profanierte Dorfkirche gemeinsam? Alle vier wurden bereits mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgezeichnet, den der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 2025 erneut in Brandenburg ausloben. Ausgezeichnet werden durch diesen Preis private Denkmaleigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung ihrer Denkmale seit 2016 Vorbildliches geleistet haben, sowie die ausführenden Betriebe unterschiedlichster Gewerke für ihre Leistungen, die sie an den Denkmalen erbrachten. Für die Eigentümer stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro bereit, die Handwerker erhalten entsprechende Urkunden.

Die Ausschreibung des Preises in Brandenburg erfolgt in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur als Oberster Denkmalschutzbehörde, der Architektenkammer Brandenburg, der Staatskanzlei sowie den Handwerkskammern Potsdam, Cottbus und Frankfurt/O. Der Preis wurde in Brandenburg zuletzt 2016 ausgelobt. Die Preisverleihung soll im November stattfinden.

Mit dem Preis wollen Handwerk und Denkmalpflege für die erforderliche hohe Qualität bei den Restaurierungsarbeiten an Denkmalen gerade im Privatbesitz werben. Den Eigentümern von Denkmalen soll durch gute Vorbilder Mut gemacht werden, bei der Erhaltung ihrer historischen Bauten die Leistungsfähigkeit qualifizierter Handwerksbetriebe für ein nachhaltiges Ergebnis zu nutzen. Andererseits soll der Preis die Handwerker auf das Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den Fortbildungszentren des Handwerks Fortbildungen und Zusatzqualifikationen angeboten werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vergibt dazu auch Stipendien.

Die „Allgemeinen Vergaberichtlinien“ und das Antragsformular können hier heruntergeladen werden. Vorschläge und Bewerbungen aus Brandenburg werden von Handwerksbetrieben, Architekten, Denkmalpflegern sowie den privaten Bauherren bis zum 18. Mai 2025 an den Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, bundespreis@zdh.de, erbeten.

Ansprechpartner:
Dr. Nicoline Bauers, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, Tel.: 030-20 619-336, Fax: 030-20 619 59-336, Email: bauers@zdh.de.

Das Wohnhaus im Molkenmarkt 18 in Brandenburg an der Havel erhielt 2016 den ersten Preis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Bild ist für Pressezwecke kostenfrei bei Nennung des Nachweises.
Schloss Grube in Bad Wilsnack erhielt 2016 den zweiten Preis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Schloss Arendsee in Nordwestuckermark erhielt 2016 einen dritten Preis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Das Wohnhaus in der Gutenbergstraße 18 in Potsdam erhielt 2016 einen dritten Preis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Die Kleine Kirche in Darsikow erhielt 2016 einen Sonderpreis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Der Winzerberg in Potsdam erhielt 2016 einen Sonderpreis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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