Wie mit nicht mehr im Gelände sichtbaren Spuren aus vergangenen Zeiten umgegangen wird
Am Donnerstag, den 18. Januar 2024 um 18.30 Uhr lädt das Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in den Marcus-Heinemann-Saal des Museums Lüneburg, Willy-Brandt-Straße 1 in 21335 Lüneburg zu dem Vortrag: „Ist das ein Denkmal oder kann das weg?“. Der Archäologe der Hansestadt Tobias Schoo widmet sich den unter der Oberfläche versteckt liegenden Kultur- und Alterswerten. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.
Obertägig erhaltene Bodendenkmale genießen einen besonderen Schutz. Doch auch der Boden birgt Spuren unserer unsere Jahrtausende alten Geschichte und kann Geschichten erzählen. Tobias Schoo geht der Frage nach, wie mit nicht mehr im Gelände sichtbaren Spuren aus vergangenen Zeiten umgegangen wird und in welchem Fall sie auch im öffentlichen Raum, etwa unter Glas oder durch besonderes Straßenpflaster, kenntlich gemacht werden.
Tobias Schoo wurde in Nordhorn geboren und studierte in Halle und Münster prähistorische, klassische, frühchristliche, mittelalterliche und Neuzeitarchäologie. In Halle forschte der 30-Jährige als wissenschaftlicher Mitarbeiter unter anderem zu mittelalterlichen Burgen und frühmittelalterlichen Bischofssitzen. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst im Städtischen Museum Halberstadt und ist seit dem vergangenen Jahr Lüneburgs neuer Stadtarchäologe. Schoo promoviert derzeit in Halle.