13.01.2026

Mauerarbeiten an St. Hippolyt in Nordenham-Blexen

Niedersachsen
St. Hippolyt in Nordenham-Blexen
St. Hippolyt in Nordenham-Blexen

Der Kirchturm dient seit dem 16. Jahrhundert auch als Seezeichen

Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 16. Januar 2026 um 16.00 Uhr überbringt Micaela Schweers-Sander, Ortskuratorin Wilhelmshaven der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 50.000 Euro für Mauerarbeiten an der Stadtkirche St. Hippolyt in Nordenham-Blexen an Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen. Das Gotteshaus gehört seit 2016 zu den über 560 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Niedersachsen fördern konnte.

Zum Objekt:

Die romanische Saalkirche mit vorgestelltem Westturm und eingezogenem Rechteckchor besteht aus dem Chor und dem nur wenige Jahrzehnte jüngeren sich anschließenden, aus Tuff errichteten Langschiff, dessen Südwand 1880 vollständig erneuert werden musste. Der Chor datiert auf die Zeit um 1150 und ist der älteste und am reichsten gegliederte Teil der Kirche. Auf den Längsseiten spenden zwei Rundbogenfenster Licht. Der viergeschossige Westturm wird auf 1260 datiert, das oberste Geschoss wurde 1540 ergänzt. Der Kirchturm dient seit dem 16. Jahrhundert auch als Seezeichen. Im Inneren der Kirche finden sich zahlreiche historische Ausstattungsstücke. Hervorzuheben sind die spätgotische Wandmalerei in den Gewölbekappen des Westjochs, der Altar, der im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde und dessen ältere Stücke, wie die sieben Statuen aus der Werkstatt Ludwig Münstermanns, Wiederverwendung fanden. Münstermann wird auch die barocke Kanzel zugeschrieben, die auf 1638 datiert und deren heutige Farbfassung von 1852 stammt. 

FÜR PRESSEVERTRETER:
Wir bitten Sie, den Terminbeginn als Sperrfrist zu beachten. 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

Downloads

Pressemitteilung und Bilder zur freien Verwendung bei Namensnennung: Alle Medien herunterladen (ZIP)

Ansprechpartner

Dr. Ursula Schirmer

Leitung Stabsstelle Presse

Pressesprecherin

Tel. 0228 9091-402

ursula.schirmer@denkmalschutz.de

Thomas Mertz

Leitung

Pressestelle

Tel. 0228 9091-404

thomas.mertz@denkmalschutz.de

Fabian Christmann

Referent

Pressestelle

Tel. 0228 9091-407

fabian.christmann@denkmalschutz.de

Freianzeigen

WERT-voll: was uns ohne Denkmale fehlen würde

WAHR-Zeichen: Denkmale sind authentische Geschichts-Zeugnisse

Kultur-Spur: Ein Fall für den Denkmalschutz

Trendsetter Denkmal: moderner als gedacht!

Denkmalschutz ist gelebter Klimaschutz!

Weitere Pressemitteilungen