Der Kirchturm dient seit dem 16. Jahrhundert auch als Seezeichen
Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 16. Januar 2026 um 16.00 Uhr überbringt Micaela Schweers-Sander, Ortskuratorin Wilhelmshaven der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 50.000 Euro für Mauerarbeiten an der Stadtkirche St. Hippolyt in Nordenham-Blexen an Pfarrer Dietmar Reumann-Claßen. Das Gotteshaus gehört seit 2016 zu den über 560 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Niedersachsen fördern konnte.
Zum Objekt:
Die romanische Saalkirche mit vorgestelltem Westturm und eingezogenem Rechteckchor besteht aus dem Chor und dem nur wenige Jahrzehnte jüngeren sich anschließenden, aus Tuff errichteten Langschiff, dessen Südwand 1880 vollständig erneuert werden musste. Der Chor datiert auf die Zeit um 1150 und ist der älteste und am reichsten gegliederte Teil der Kirche. Auf den Längsseiten spenden zwei Rundbogenfenster Licht. Der viergeschossige Westturm wird auf 1260 datiert, das oberste Geschoss wurde 1540 ergänzt. Der Kirchturm dient seit dem 16. Jahrhundert auch als Seezeichen. Im Inneren der Kirche finden sich zahlreiche historische Ausstattungsstücke. Hervorzuheben sind die spätgotische Wandmalerei in den Gewölbekappen des Westjochs, der Altar, der im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde und dessen ältere Stücke, wie die sieben Statuen aus der Werkstatt Ludwig Münstermanns, Wiederverwendung fanden. Münstermann wird auch die barocke Kanzel zugeschrieben, die auf 1638 datiert und deren heutige Farbfassung von 1852 stammt.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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