Arbeiten sollen bis zur 300‑Jahrfeier des wertvollen Instruments im Jahr 2028 abgeschlossen sein
Für die Restaurierung der Orgel in der St. Laurentiuskirche in Gebesee stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden 13.025,46 Euro zur Verfügung. Im nunmehr dritten Bauabschnitt werden das Pfeifenwerk, die Spielanlage, die technische Montage, sowie die Intonation und Dokumentation gefördert. Das Gotteshaus gehört seit 2022 zu den über 570 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Thüringen gefördert hat.
Zum Objekt:
Die Saalkirche in Gebesee wurde im Kern von 1406 bis 1456 mit dreiseitigem Chorschluss und Westturm erbaut. 1532 und mehrfach im 17. bis 19. Jahrhundert wurde das Gotteshaus umgebaut.1703 erweiterte man den Chor nach Osten. In den Spitzbogenfenstern finden sich Reste von Maßwerk. Im Obergeschoss wurden Kreuzstockfenster eingebracht. Erwähnenswert sind der Taufstein von 1589, Reste eines Flügelaltars aus der Zeit um 1500 und diverse Heiligenfiguren. Bei der Orgel handelt sich um ein äußerst wertvolles Instrument. Der gesamte Prospekt der Orgel, aber auch des Kanzel-Altars – beide stammen aus dem Jahr 1728 – waren zuletzt in einem elenden Zustand. Es handelt sich um die einzig noch erhaltene eingebaute Orgel des Orgelbauers Johann Michael Hartung. Spätestens zur 300-Jahrfeier 2028 soll sie wieder in alter Klangpracht und Schönheit ertönen.