Anfänge des ehemaligen Anwesens der Grafen von Bredow reichen bis ins Mittelalter zurück
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 14.000 Euro für die Aufarbeitung des barocken Türbestands in Schloss Görne in Kleßen zur Verfügung. Das Schloss zählt zu den über 750 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Brandenburg fördern konnte.
Das ehemalige Anwesen der Grafen von Bredow liegt hinter den Hügeln des Naturparks Westhavelland, rund eine Stunde westlich von Berlin. Das Haus, dessen Hauptgebäude bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, bietet einen Ausblick über einen weiten Park. Das historische Rittergut mit Anfängen im Spätmittelalter besitzt einen frühbarocken Keller und eine neobarocke Überformung von 1786.
Zum Objekt:
Es handelt sich um einen zweistöckigen Putzbau mit Krüppelwalm-Mansard-Dach. Auf der Vorder- und der Rückseite befinden sich mit Halbsäulen und Halbpilastern strukturierte Risalite. Auf der Südseite, zum Garten hin, befindet sich eine Terrasse, die von drei Seiten über eine sechsstufige Freitreppe begehbar ist.