03.02.2026

Über 40 mecklenburg-vorpommernsche Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung

Mecklenburg-Vorpommern
Kassenhaus Trotzenburg
Das Eingangsgebäude des Rostocker Zoos ist eines der über 40 Denkmale in Mecklenburg-Vorpommern, die 2025 von der DSD gefördert wurden

Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr 

In Mecklenburg-Vorpommern erfreuten sich 2025 über 40 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Mecklenburg-Vorpommern, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 3,9 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Mecklenburg-Vorpommern gehörte beispielsweise das „Kassenhaus Trotzenburg“ genannte Eingangsgebäude des Rostocker Zoos. Es wurde nach Plänen des überregional wirkenden Stadtbaumeisters Friedrich Ludwig Tessendorf 1909 zunächst als Wartehalle für die angrenzende Straßenbahn fertiggestellt und später verschiedentlich genutzt, bis es der Zoo übernahm und unterschiedlich nutzte – als Tierpflegerwohnung, als Quartier für einen Affen und als Verwaltungs- und Kassengebäude. Durch die verschiedenen Anforderungen wurde das Gebäude in seiner Form oftmals abgeändert. So wurde die Grundfläche vergrößert, der von Säulen getragene Eingangsbereich sowie Fenster und Türen vermauert und die zu der gesamten Anlage gehörende Pergola entfernt. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Herrenhaus Johannstorf in Dassow, wo die DSD in einer unbürokratischen Hilfsaktion die Wintersicherung durch ein Notdach unterstützte, oder das Schloss Kalkhorst, wo dank zahlreicher Spenden Arbeiten im Speisesaal gefördert werden konnten. Schließlich wurde auch der Steinbogenbrücke in Zemitz, der Wassermühle in Utzedel und dem Gutshaus in Groß Salitz Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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