31.01.2025

Über 40 niedersächsische Denkmale erhielten 2024 einen DSD-Fördervertrag

Niedersachsen
Orgel in der Lüneburger Johanniskirche * Foto: Marie-Luise Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz Das Bild ist für Pressezwecke kostenfrei bei Nennung des Nachweises.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück

In Niedersachsen erfreuten sich 2024 weit über 40 Denkmale der Unterstützung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Förderermotivation war ungebrochen. Zahlreiche private Spenden, die Erträge von DSD-Treuhandstiftungen und ebenso die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der DSD, allein in Niedersachsen über 2,5 Millionen Euro neben Beratung, Begleitung und Besichtigung in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung 2024 über 610 Objekte mit rund 34,1 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2024 in Niedersachsen gehörte beispielsweise die Johanniskirche in Lüneburg. Hier stellte die DSD Mittel für die Restaurierung der Hauptorgel zur Verfügung. Das über 450 Jahre alte Instrument auf der Westempore hat seine heutige Gestalt im Wesentlichen in der Renaissance und durch barocke Erweiterungen erhalten. Das Instrument wurde 1553 vollendet. Die kunstvoll verzierten Manualgehäuse und einige Register blieben bis heute erhalten. 1586 erneuerte man die seitlichen Pedalladen und fügte ein hohes Flötenregister hinzu. Im 17. und 18. Jahrhundert erfolgten mehrere Erweiterungsumbauten. Reparaturen und weitere umfangreiche Veränderungen gab es auch im 19. Jahrhundert. Und 1922 und 1926 erhielt die Orgel eine pneumatische Traktur, ein Fernwerk und einen Schwellkasten. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten die St. Johanniskirche in Hitzacker, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Tischler- und Restaurierungsarbeiten an Emporen und weiterer Ausstattung unterstützt werden konnten, und der Alte Leuchtturm auf Borkum, wo die DSD die Sanierung von Dach und Fassade förderte. Schließlich wurde auch dem Nordertorfriedhof in Nienburg, der Kopperhörner Windmühle in Wilhelmshaven Heppens und einem Altländer Bauernhaus in Ladekop Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

Weitere Infos und Beispiele unter www.denkmalschutz.de

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