Schlösser und Gärten als Kunstwerke, Statusobjekte und Refugien
Das Ortskuratorium Düsseldorf der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 29. August 2025 um 16.00 Uhr in den Antoniussaal des Maxhauses – Katholisches Stadthaus, Schulstraße 11 in 40213 Düsseldorf – ein zu dem Vortrag „Adelssitze an Rhein und Ruhr – Schlösser und Gärten als Kunstwerke, Statusobjekte und Refugien“. Es referiert die Kunsthistorikerin Dr. Rita Hombach, eine ausgewiesene Kennerin auf dem Gebiet der Gartenkunst und Gartendenkmalpflege. Sie richtet ihren Blick auf die Gestaltung und Bedeutung der Außenanlagen historischer Herrensitze an Rhein und Ruhr. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten, ebenso wie um eine Anmeldung unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Elisabeth Janssen, Telefon 02132-9376567.
Vorgestellt werden rheinische Burgen und Schlösser von der Zeit der Renaissance bis ins frühe 20. Jahrhundert. Dabei wird der Fokus auf die Gartenanlagen gelegt, die stets ein elementarer Bestandteil von Adelssitzen waren. Sie erfüllten nicht nur ästhetische, sondern auch repräsentative und symbolische Funktionen. Die Landschaftsparks und Gärten spiegeln auch den Zeitgeist, das Selbstverständnis des Adels sowie den Einfluss europäischer Gartentraditionen wider.
Den Auftakt des Vortrags bilden die innovativen Anlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen in Kleve. Neben den kurfürstlichen Residenzen in Bonn, Brühl und Benrath werden auch weniger bekannte Herrensitze behandelt, darunter Schloss Heltorf in Düsseldorf-Angermund.