27.07.2026

Arbeiten am Doppelwohnhaus Familie Hammerschmidt in Cottbus-Spreefeld

Brandenburg
Doppelwohnhauses in Cottbus-Spreefeld
Doppelwohnhauses in Cottbus-Spreefeld

DSD fördert Restaurierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt die Restaurierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich des Doppelwohnhauses Familie Hammerschmidt in Cottbus-Spreefeld dank zahlreicher Spenden mit 20.000 Euro.

Das Haus steht innerhalb des Wohnquartiers nördlich vom Altstadtkern auf der östlichen Straßenseite. Der stattliche zweigeschossige Klinkerbau mit überstehendem Walmdach erhebt sich über einem Sockel. Bauherren des 1929 in Formen der gemäßigten Moderne errichteten Doppelhauses waren die Brüder Hermann und Hans Hammerschmidt. Entwurf und Bauleitung erfolgten durch den Cottbuser Architekten Max Hanke.

Die Haushälften sind identisch angelegt und weisen exakt spiegelsymmetrisch gestaltete Fassaden auf. Zur Gliederung dienen streng axial in Gruppen angeordnete, schmale, hochrechteckige Sprossenfenster mit Kunststeinrahmungen. Auf weiteren Fassadendekor wurde verzichtet. Die Gebäudeecken hat man abweichend als Eingangsachsen gestaltet; hier befindet sich der jeweilige Hauseingang. Die Haustür schmückt ein Rautenmuster, das Oberlicht ist in leicht expressionistischen Formen gestaltet. Zum Eingang führt eine Freitreppe, darüber befindet sich ein Eckbalkon. Das Treppenhausfenster ist mehrteilig. An der Gartenfront des Gebäudes dominiert jeweils ein halbkreisförmiger Altan die Ansicht beider Haushälften.

Fast sämtliche Fenster aus der Errichtungszeit sind erhalten. Zur Straße begrenzt das Doppelgrundstück eine stilistisch angepasste bauzeitliche Einfriedung. Im Innern der Haushälften blieben die Grundrisse sowie historische Bau- und Ausstattungsdetails in unterschiedlichem Umfang erhalten. Als bemerkenswert vollständig und authentisch erlebbar ist die südliche Haushälfte hervorzuheben.

Das Doppelwohnhaus gehört nunmehr zu den über 760 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie den Mitteln der Lotterie GlücksSpirale allein in Brandenburg fördern konnte.

Doppelwohnhauses in Cottbus-Spreefeld
Doppelwohnhauses in Cottbus-Spreefeld

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

Downloads

Pressemitteilung und Bilder zur freien Verwendung bei Namensnennung: Alle Medien herunterladen (ZIP)

Ansprechpartner

Dr. Ursula Schirmer

Leitung Stabsstelle Presse

Pressesprecherin

Tel. 0228 9091-402

ursula.schirmer@denkmalschutz.de

Thomas Mertz

Leitung

Pressestelle

Tel. 0228 9091-404

thomas.mertz@denkmalschutz.de

Fabian Christmann

Referent

Pressestelle

Tel. 0228 9091-407

fabian.christmann@denkmalschutz.de

Lydia Schauff

Referentin

Pressestelle

Tel. 0228 9091-408

lydia.schauff@denkmalschutz.de

Freianzeigen

Weitere Pressemitteilungen