Zur Erinnerung an die privaten Förderer
Robert Eberhardt, Ortskurator Hamburg der DSD, überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 16. September 2025 um 10.00 Uhr im Beisein von Torsten Meinberg, Geschäftsführer von Lotto Hamburg, an Pastor Burkhard Senf eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte vor zwei Jahren die Erneuerung der Schieferdachdeckung der Apostelkirche in Hamburg-Eißendorf mit 45.000 Euro. Die Apostelkirche, ein Gesamtkunstwerk der 1960er Jahre, ist nunmehr eines von über 70 Denkmalen, die die DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Hamburg fördern konnte.
Am südlichen Stadtrand von Hamburg, nahe der Grenze zu Niedersachsen befindet sich das einstige Dorf Eißendorf, das seit 1910 zu Harburg gehörte und 1937 in die Großstadt Hamburg eingemeindet wurde.
Die evangelisch-lutherische Apostelkirche befindet sich in einem Wohngebiet nördlich des Ortskerns an einem Hanggrundstück. Die Kirche entstand nach Plänen des Hamburger Architekturbüros Schmidt und Kraul in zwei Bauabschnitten. 1962/1963 wurde das Kirchenschiff errichtet, 1967/1968 entstand der Turm mit einem kleinen Verbindungsbau zum Schiff.
Zum Objekt:
Es handelt sich um einen bewusst schlichten Bau in Betonskelettbauweise mit Backsteinausfachungen und einem Schieferdach. Das Schiff erhebt sich auf fünfeckigem Grundriss und gewinnt Richtung Altar an Breite und Höhe, was sich auch von außen am aufsteigenden Satteldach ablesen lässt. Der hohe schlanke Backsteinturm mit Betonlisenen ist ebenfalls betont schlicht gestaltet und weithin sichtbar. Er weist ein Kupferdach auf und ist von einem Kupferkreuz bekrönt.
Die Seitenwände im Inneren prägen die großen Dallglas-Fenster. Die abstrakten, kleinteiligen, von Karl Volz gestalteten Buntglasflächen tauchen das ansonsten schlichte Innere in farbiges Licht. Orgelprospekt und Orgelempore sowie Taufbecken und Altarkreuz nehmen die mosaikartige Gestaltung auf. Im Untergeschoss zum Tal hin befinden sich die Gemeinderäume.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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