Zur Erinnerung an die privaten Förderer
Für die Wiederherstellung des Hölderlingartens in Reimers Park in Bad Homburg stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 24.000 Euro zur Verfügung. Nun überbringt Werner Völler, Ortskurator Frankfurt am Main der DSD, am Donnerstag, den 25. September 2025 um 15.30 Uhr an Dr. Albrecht von Kalnein von der Werner Reimers Stiftung eine. Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Der Park gehört zu den über 260 Projekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Hessen fördern konnte.
Reimers Park liegt in nördlicher Nachbarschaft des Bad Homburger Kurparks und grenzt im Norden an den Hardtwald. 1948 und 1970 wurde ein Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert zum Garten der Werner Reimers Stiftung weiterentwickelt. Seit 2009 befindet sich dort der Sitz des Forschungskollegs für Humanwissenschaften. Reimers Garten ist seit 2019 ein Kulturdenkmal. Das Gelände umfasst die Villa Reimers im Baustil der 1950er Jahre mit schieferbedecktem Mansarddach, das zeitgenössische Kolleggebäude, die historische Lindenallee und den Park des früheren Wingertsbergschlosses. Der Garten ist geprägt von den Einflüssen des 19. Jahrhunderts und der fernöstlichen Ästhetik. Es gibt exotische Pflanzen wie ein japanischer Fächerahorn, Azaleen, Rhododendren und Akazien.
Zum Objekt:
Der Hölderlingarten ist als höchster Punkt von Reimers Garten ein besonderer Aussichtspunkt. Der Hügel umfasst nach Süden, Westen und Norden exponierte Steilböschungen. Der Garten ist in acht Bereiche unterteilt und durch ein Wegenetz verbunden. Die Erschließung des Hölderlinhügels erfolgt an drei Punkten vom asphaltierten Gartenrundweg aus. Ein kurzer Kies-Stichweg führt an der flachen Ostseite des Hügels vom Gartenrundweg aus direkt zum hölzernen, achtkantigen Pavillon. Nördlich und südlich dieses Stichweges verläuft ein weiterer Kiesweg, welcher den Hügelfuß hufeisenförmig umschließt. Ein kleiner Abzweig vom südlichen Kiesweg führt zur Südspitze des ehemaligen Staudenbeetes an der historischen Parkmauer. Die Wege sind weitgehend ohne Einfassung.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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