Zur Erinnerung an die private Förderung
Wolfgang Grandinger vom Ortskuratorium Hamburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt in Anwesenheit von Madeleine Göhring von Lotto Hamburg bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 22. Mai 2026 um 11.00 Uhr an Annette Lauenstein aus dem Kirchengemeinderat eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Generalüberholung der Schuke-Orgel in der St. Gabrielkirche in Hamburg-Volksdorf mit 10.000 Euro unterstützen.
Die Orgel wurde von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke gebaut und am 19. Dezember 1971 eingeweiht. Die symmetrisch gestaltete Orgel ist in einen Sichtbetonrahmen eingestellt und nutzt die volle Firsthöhe aus. Die Orgel gilt für die Gestaltung der Gottesdienste als essenzielles Werkzeug der Verkündigung. Für die Begleitung des Gemeindegesanges sowie für Literaturspiel und Improvisationen durch den Organisten ist sie unerlässlich. Außerdem dient sie für Konzerte und Veranstaltungen sowie den Orgelunterricht.
Am nördlichen Rand der Siedlung, unmittelbar an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein, steht die Kirche im Hamburger Stadtteil Volksdorf, der sich am Nordostrand Hamburgs befindet. Nach dem Krieg wuchs der Stadtteil stark, sodass Kirchenneubauten nötig wurden. Die Gabrielkirche wurde 1967/1968 von der Hamburger Kirchenarchitektin Brigitte Eckert-von-Holst errichtet.
Das Kirchengebäude ist ein markanter zeltartiger Bau. Der Hauptbaukörper weist einen quadratischen Grundriss auf, der First des Satteldachs verläuft entlang der Diagonalen, sodass die tiefsten Punkte des Daches an zwei gegenüberliegenden Ecken liegen. Auch der Zugang liegt an einer Ecke unter dem First. Der hohe Solitärturm mit spitzem Pyramidendach erhebt sich ebenfalls auf quadratischem Grundriss. An den Fassaden wechselt sich Ziegelmauerwerk mit Sichtbetonelementen ab, die Dächer sind schiefergedeckt.
Das Gotteshaus gehört seit 2025 zu den über 70 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Hamburg fördern konnte.
Für Pressevertreter:
Bei Terminangaben ist die Pressemitteilung als Einladung zu verstehen.