Zur Erinnerung an die privaten Förderer
Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der GlücksSpirale stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor zwei Jahren für die Tischler- und Restaurierungsarbeiten an den Emporen und der weiteren Ausstattung der St. Johanniskirche in Hitzacker 90.000 Euro zur Verfügung.
Nun überbringt Professor Dr. Paul Georg Lankisch, Ortskurator Lüneburg der DSD, bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 10. März 2026 um 14.00 Uhr eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Dirk Harney vom Förderverein St. Johannis Hitzacker e.V. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren.
Die St. Johanniskirche gehört zu den über 580 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Niedersachsen fördern konnte.
Die Stadt Hitzacker an der Elbe im Wendland südöstlich von Hamburg wurde 1258 gegründet. Die Altstadt befindet sich im von Süden kommenden Elbezufluss Jeetzel auf einer kleinen Insel. Am Ostrand der Insel befindet sich die Johanniskirche.
Zum Objekt:
Bereits im 12. Jahrhundert hat es einen Vorgängerbau der heutigen Kirche gegeben, die im 17. Jahrhundert nach einem Brand unter Verwendung des alten Mauerwerks wieder aufgebaut wurde. Im frühen 19. Jahrhundert weitgehend zerstört durch napoleonische Truppen wurde der Bau 1824 erneuert.
Die Kirche ist ein einfacher verputzter Saalbau mit massigem Dachreiter über der Westwand. Während der Turm schiefergedeckt ist, weist das Schiff ein über dem geraden Ostabschluss abgewalmtes Ziegeldach auf.Im Innenraum mit umlaufender Empore fallen die Prinzipalstücke auf: Kanzelaltar mit vier freistehenden Säulen, ein hölzerner Taufständer in Kelchform und der wohl 1824 erneuerte Orgelprospekt. Als bemerkenswert gelten ebenfalls die vollständig erhaltenen Glasmalereien aus den Jahren 1917 bis 1920 aus der Werkstatt Ferdinand Müller aus Quedlinburg. Sie stellen testamentarische Szenen als Kopien nach Raffael, Grünewald und Michelangelo dar.
FÜR PRESSEVERTRETER:
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