Chorgestühl stammt aus der ehemaligen Mainzer Welschnonnenkirche
Robert Sommer, Ortskurator Mainz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 29. Juli 2025 um 11.00 Uhr im Beisein von Thomas Kirsch von Lotto Rheinland-Pfalz dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 12.000 Euro für die Restaurierung des Chorgestühls einschließlich der Gemälde in der Kirche St. Philippus und Jakobus in Ingelheim an Wilfried Mönch, den stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Magdalena. Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 350 Objekten, die die private DSD dank zahlreicher Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.
Die katholische Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus befindet sich im Zentrum von Heidesheim am Rhein, östlich von Ingelheim. Der Kirchenbau entstand zwischen 1791 und 1811 nach Plänen des Mainzer Baudirektors Jakob Joseph Schneider. Den gotischen Turm eines Vorgängerbaus aus der Zeit um 1300 behielt man bei. Einer Erweiterung 1959/1961 verdankt das Gotteshaus ein Querschiff.
Zum Objekt:
Die typisch barocke Hauptfassade der erhöht stehenden Kirche weist eine Kolossalordnung mit vier Pilastern auf. Über dem Gebälk erhebt sich ein Dreiecksgiebel mit geschweiften Voluten und Nischen mit Heiligen-Statuen. Der spätbarocke Saalbau hat innen einen runden und außen einen dreiseitig geschlossenen Chor mit Chorseitenturm. Das um 1700 entstandene Chorgestühl stammt aus der ehemaligen Mainzer Welschnonnenkirche.
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