19.07.2024

Denkmale in Essen-Kray: das Alte Rathaus und die Kirche St. Barbara

Nordrhein-Westfalen

Das Ortskuratorium Essen lädt zur Führung ein

Das Ortskuratorium Essen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Montag, den 19. August 2024 um 17.00 Uhr zu einer Führung durch den Essener Stadtteil Kray mit zwei Höhepunkten ein. Heinrich Martini, ein profunder Kenner der Krayer Lokalgeschichte, führt durch das Alte Rathaus und Ellen Scheermesser, Mitglied der Kirchengemeinde, öffnet die Pforte der benachbarten katholischen Kirche St. Barbara und erläutert ihre Besonderheiten. Treffpunkt ist vor dem Rathaus, Kamblickweg 27 in 45307 Essen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird gebeten. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Michael Rüsing, Telefon 0201-368827.

Das historische Krayer Rathaus wurde in den Jahren 1907/1908 als Symbol der Selbstständigkeit und als Ausdruck des Wohlstands der Gemeinde nach den Plänen des Architekten Otto Mecke erbaut. Es prägt als zweiflügeliger Winkelbau mit Freitreppe, der Vorhalle mit Jugendstil-Fliesen, dem holzvertäfelten Sitzungssaal und einem schmiedeeisernen Treppengeländer das Bild des Stadtteils. Das Rathaus gehört zu den besterhaltenen Jugendstil-Verwaltungsbauten in Deutschland und gilt als repräsentatives Beispiel für den Behördenbaustil der späten Kaiserzeit. Seit 1985 stehen das Gebäude und seine Außenanlagen unter Denkmalschutz.

Nicht weniger bedeutend ist die neugotische Backsteinkirche St. Barbara. Sie wurde 1893/1895 nach dem Entwurf des Architekten und Kirchenbaumeisters Josef Kleesattel errichtet. Sie hat mit 72,72 Metern nicht nur den höchsten Kirchturm von Essen, sondern eine zeitgenössische Ausstattung von seltener Vollständigkeit. Dazu gehören zum Beispiel drei neugotische Flügelaltäre und beeindruckende Fenster im Nazarenerstil, eine romantisch-religiöse Kunstrichtung des 19. Jahrhunderts. 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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