18.02.2025

Der Jüdische Friedhof in Homburg

Saarland
Der Jüdische Friedhof in Homburg * Foto: Ricarda Kunger

Sturmschäden wurden beseitigt

An der Beseitigung von Sturmschäden auf dem Jüdischen Friedhof in Homburg beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden mit insgesamt 13.857,02 Euro. Nun überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 21. Februar 2025 um 10.00 Uhr Professor Markus Otto, Ortskurator Saarbrücken der DSD, an Evgenij Mrinski von der Synagogengemeinde Saar eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz“. Die Tafel soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Im Anschluss führt Dr. Rupert Schreiber vom Landesdenkmalamt Saarland über den Friedhof. Der jüdische Friedhof gehört zu den über 80 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein im Saarland fördern konnte.

Der jüdische Friedhof befindet sich zusammen mit weiteren Friedhofsanlagen am Ostrand Homburgs. Das Grundstück erwarb die jüdische Gemeinde zur Anlage eines jüdischen Friedhofs 1822, schon ab dem darauffolgenden Jahr wurde er belegt. 1832 legte die Stadt Homburg den städtischen Friedhof benachbart neu an. Auf ihm waren ein katholischer, ein protestantischer und der jüdische Teil gleichberechtigt nebeneinander angeordnet. Der jüdische Friedhof wurde 1845 und Ende der 1870er Jahre erweitert, bevor 1934 der nah gelegene neue jüdische Friedhof eingeweiht wurde, auf dem jedoch kein Gemeindemitglied mehr beigesetzt wurde. Auch der Homburger jüdische Friedhof wurde von den Nationalsozialisten geschändet.

Das rechteckige Areal ist von einer Mauer umgeben und wird von einem Weg in zwei Bereiche geteilt. Der Friedhof liegt an einem Hang und weist etwa 190 erhaltene Grabsteine auf. Der wohl älteste erhaltene Stein stammt aus dem Jahr 1823.

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