Restaurierung des Altars, des Taufbeckens und von Teilen der Westempore
Dank zahlreicher zweckgebundener Spenden kann die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr die Restaurierung des Altars, des Taufbeckens und von Teilen der Westempore in der Dorfkirche St. Trinitatis in Riethgen mit 50.380 Euro unterstützen. Die Kirche gehört zu den über 580 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte. Die Kirche ist zusammen mit dem Gemeinde- und dem Pfarrhaus der historische Mittelpunkt des Ortes. Nach der Zerstörung einer ersten Kirche baute man in den Jahren 1661/1662 das Gotteshaus wieder auf und verwendete dabei ältere Bauteile.
Zum Objekt:
Heute zeigt sich das Gebäude als schlichte, bruchsteinerne Saalkirche, die ein Mansarddach deckt und ein im Westen aufgesetzter Fachwerkturm schmückt. 1955 zerstörte ein Blitz das Turmdach, das zunächst notgesichert und zehn Jahre durch ein flaches Zeltdach ersetzt wurde. Der Eingang in die Kirche liegt auf der Westseite. An der Nord- und Südwand befinden sich drei schlanke Fensteröffnungen mit gedrungenem Stichbogen und angesetzten Gewänden. Der barocke Kirchenraum wird von einem hölzernen Spiegelgewölbe mit kleinen Stuckkartuschen überspannt. Im Westen befindet sich eine zweigeschossige Empore. Den barocken Kanzelaltar flankieren Säulenpaare und Skulpturennischen für die geschnitzten Moses und Johannes-Figuren.