05.11.2025

Die Geschichte der Gartenstadt-Bewegung

Veranstaltungen Nordrhein-Westfalen

Das Ortskuratorium Euskirchen/Eifel lädt zum Vortrag ein

Das Ortskuratorium Euskirchen/Eifel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 26. November 2025 um 19.00 Uhr zum Vortrag „Die Geschichte der Gartenstadt-Bewegung“ des Kunstwissenschaftlers und Architekturhistorikers Thomas Brandt ein. Er beleuchtet die Geschichte der Gartenstadt-Bewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts einsetzte und Ausdruck der Sehnsucht von Stadtbewohnern nach Landleben und Natur war. Der Vortrag findet im Kulturhof Velbrück e. V., Meckenheimer Str. 47 in 53919 Weilerswist-Metternich statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, wird gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder über Dr. Roswitha Steinbrink, Telefon 0177-5524324.

In mehrfacher Hinsicht ist England im 19. Jahrhundert Beispiel für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Deutschen Reich. Viel früher verändert auf der britischen Insel der Prozess der Industrialisierung die gesamte Lebensumgebung der Menschen mit segensreichen, vor allem aber bedrohlichen, inhumanen Folgen. Und es ist ein Engländer, der die Idee der Gartenstädte propagiert, die zur Gründung einer deutschen Gartenstadt-Gesellschaft führt, die der Öffentlichkeit Alternativen zum um sich greifenden Wohnungselend der arbeitenden Klasse in den Städten aufzeigt.

Will man über deutsche Gartenstädte sprechen, so muss man deshalb in England beginnen, denn nur dort lässt sich die Idealform der Gartenstadt finden. Dort wie hier muss man sich mit der Kritik beschäftigen, die der Industrialisierung entgegengebracht wird. Nur so sind die zentralen Forderungen zu verstehen, die an die Gründung einer wahren Gartenstadt gestellt werden. Inwieweit diese auch im Deutschen Reich verwirklicht wurden, zeigt die Darstellung der beiden Gartenstädte Hellerau in Dresden und Margarethenhöhe in Essen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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