Grabkapelle auf Hochterrasse über der Familiengruft mit expressionistisch dekorierter Bronzetür
Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 25. Juli 2025 um 11.30 Uhr überbringt Barbara Schommer, Ortskuratorin Kaiserslautern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Thomas Kirsch von Lotto Rheinland-Pfalz einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 9.900 Euro für die Dacheindeckung der Huberkapelle auf dem Kaiserslauterner Hauptfriedhof mit Naturschiefer an Manuel Steinbrecher, Baudezernent der Stadt Kaiserslautern. Das Denkmal gehört zu den über 350 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank zahlreicher Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.
Die Grabkapelle für Karl Huber wurde um 1925 nach Plänen von Hermann Hussong erbaut. Hussong hatte zuvor bereits 1912 den Waldfriedhof, den heutigen Hauptfriedhof, entworfen.
Zum Objekt:
Über der Familiengruft mit expressionistisch dekorierter Bronzetür erhebt sich eine Hochterrasse, auf der sich eine Grabkapelle mit halbrundem Abschluss auf der Nordseite befindet. Der verputzte Saalbau mit geschiefertem Walmdach und Dachreiter wird über ein Portal mit Blendgiebel betreten. Darüber findet sich das Familienwappen.
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