10.04.2026

Die mittelalterliche Heizung unter der Gerichtslaube des Rathauses

Niedersachsen
Lüneburger Rathaus
Lüneburger Rathaus

Das Ortskuratorium Lüneburg lädt zur Führung ein

Das Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 26. April 2026 um 15.00 Uhr zur Führung „Die mittelalterliche Heizung unter der Gerichtslaube des Rathauses“ mit Professor Dr. Edgar Ring in das Lüneburger Rathaus, Treffpunkt hinter der Tourist-Information, ein. Der vormalige Lüneburger Stadtarchäologe und Kurator der Archäologie in der Museumsstiftung Lüneburg erkundet ein wertvolles Stück Stadtgeschichte, die Heizung unter der Gerichtslaube. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Im Lüneburger Rathaus befindet sich die Gerichtslaube, ein um 1330 geschaffener und im 14. Jahrhundert erweiterter Versammlungsraum des Rates. In diesem historisch bedeutsamen Ort wurde über mehrere Jahrhunderte Rat gehalten und Recht gesprochen. Es ist einer der ältesten Bereiche des Gebäudekomplexes, dessen Ursprünge auf ca. 1230 zurückgehen. In der Unteren Gerichtslaube sind Spuren einer technischen Einrichtung erkennbar – eine der ältesten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Heißluftheizungen. Sie gestaltete die Dauer der Ratssitzungen in der kalten Jahreszeit deutlich angenehmer. Auch wenn heute nur noch wenige Überreste dieser Heizung erkennbar sind, können anhand von archivalischen Quellen und bauhistorischen Dokumentationen der Aufbau und die Funktion dieser Wärmequelle rekonstruiert werden. Technische Details zeigen, wie fortschrittlich die Gebäudetechnik im 14. Jahrhundert bereits war. Die Restaurierung der Gerichtslaube wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

Downloads

Pressemitteilung und Bilder zur freien Verwendung bei Namensnennung: Alle Medien herunterladen (ZIP)

Ansprechpartner

Dr. Ursula Schirmer

Leitung Stabsstelle Presse

Pressesprecherin

Tel. 0228 9091-402

ursula.schirmer@denkmalschutz.de

Thomas Mertz

Leitung

Pressestelle

Tel. 0228 9091-404

thomas.mertz@denkmalschutz.de

Fabian Christmann

Referent

Pressestelle

Tel. 0228 9091-407

fabian.christmann@denkmalschutz.de

Lydia Schauff

Referentin

Pressestelle

Tel. 0228 9091-408

lydia.schauff@denkmalschutz.de

Freianzeigen

WERT-voll: was uns ohne Denkmale fehlen würde

WAHR-Zeichen: Denkmale sind authentische Geschichts-Zeugnisse

Kultur-Spur: Ein Fall für den Denkmalschutz

Trendsetter Denkmal: moderner als gedacht!

Denkmalschutz ist gelebter Klimaschutz!

Weitere Pressemitteilungen