Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt Deutsche Stiftung Denkmalschutz beim Erhalt von Denkmalen
Am Freitag, den 27. März 2026 um 13.00 Uhr besuchen Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, und Dr. Juliane Parys, Mitglied im Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, zusammen mit Robert Sommer, Ortskurator Mainz der DSD, den Alten Jüdischen Friedhof in Mainz. Gemeinsam überbringen sie an Oberbürgermeister Nino Haase einen Fördervertrag in Höhe von 85.000 Euro für die restauratorischen und konservatorischen Maßnahmen an diversen Grabsteinen auf dem Friedhof. Möglich wird die Förderung nicht zuletzt dank der Erträge der gemeinwohlorientierten Lotterie GlücksSpirale.
Deswegen steht bei dem Termin auch insbesondere die glückliche gemeinsame Fördertätigkeit der spendensammelnden privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der gemeinwohlorientierten Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz im Fokus. In der breiten Öffentlichkeit ist oft gar nicht bekannt, dass sehr viele Aktivitäten für das Gemeinwohl erst durch die Erträge der Soziallotterie GlücksSpirale möglich werden. So konnten viele der über 360 Denkmale, die die private DSD seit 1991 allein in Rheinland-Pfalz gefördert hat, auch mit Hilfe der Zuwendungen der GlücksSpirale unterstützt werden. Die Bekanntheit des Gemeinwohlaspekts der Lotterie zu erhöhen, war ein Hauptanliegen des Treffens.
Der Alte Jüdische Friedhof von Mainz ist einer der ältesten jüdischen Friedhöfe in Europa. Die Grabstätten selber sind bedeutende Zeugnisse für die kontinuierliche Entwicklung der Sepulkralkultur. So besticht der Friedhof durch seine Formenvielfalt und durch die dichte Aufstellung der Grabsteine. Die hebräischen und deutschen Inschriften dokumentieren die Bedeutung der jüdischen Gemeinde, die sich auf linksrheinischem Gebiet unter französischer Herrschaft im deutschsprachigen Gebiet bereits ab 1798, also früher als andernorts, emanzipieren konnte.
Zum Objekt
Das nordwestlich der Mainzer Innenstadt befindliche Friedhofsareal lag ursprünglich außerhalb der mittelalterlichen Stadt. Es erstreckte sich entlang der ehemaligen römischen Ausfallstraße, der heutigen Mombacher Straße. Hier wurden Jüdinnen und Juden aus Mainz und der näheren Umgebung bestattet, viele Grabsteine stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert.