Hervorzuheben ist die reich dekorierte Hauseingangstüre aus dem 18. Jahrhundert
Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Rahmen der Gesamtsanierung des Fachwerkhauses in der Metzgergasse 29 die Lehmbauarbeiten an Außen- und Innenwänden mit 53.585 Euro fördern. Nun überbringt Erich Engelke, Ortskurator Koblenz der DSD, gemeinsam mit Thomas Kirsch von Lotto Rheinland-Pfalz bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 16. September 2025 um 11.00 Uhr an Denkmaleigentümer Margherita und Jürgen Ruppel eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Das Haus gehört seit 2021 zu den über 300 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.
Das 1653 erbaute Fachwerkhaus befindet sich im historischen Ortskern. Wegen der Materialknappheit baute man eine Hauswand an die im 13. Jahrhundert erbaute Stadtmauer an. Fragmente des alten Torbogens sowie eine gefundene Mannpforte befinden sich innerhalb des Hauses. Das Haus wurde im Laufe der Zeit mehrfach seinen Bewohner und Nutzung angepasst. Es erfolgten größere und kleine Umbauten und Reparaturen. Zuletzt stand es fast 10 Jahre leer und drohte aufgrund von Nässe und Schädigung des Fachwerks zu verfallen.
Zum Objekt:
Das längsrechteckige Gebäude mit verputzter Fassade steht giebelseitig zur Metzgergasse. Es besitzt zwei Vollgeschosse und ein asymmetrisches Satteldach und zwei Gewölbekeller. Die südöstliche Außenwand im Erdgeschoss und die südwestliche Außenwand im Erd- und Obergeschoss sind massiv aus Schieferbruchsteinen errichtet. Der Kellerzugang erfolgt über die Metzgergasse und über den innenliegenden Lichthof. Das Dach ist mit einer Schiefereindeckung versehen. Hervorzuheben ist die reich dekorierte Hauseingangstüre und einige Innentüren, die aus dem 18. Jahrhundert stammen. Auch Holzdielen und Zementfliesen aus der Bauzeit 1653 wurden gefunden.
FÜR PRESSEVERTRETER:
Diese Pressemeldung gilt als Einladung zum Termin. Wir bitten Sie, die Sperrfrist zu beachten: Terminbeginn