Südlichste der großen norddeutschen Backsteinkirchen
Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 11.00 Uhr überbringt Dr. Gabriele Schwartz, Ortskuratorin Hannover der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Jara Ludwig von Lotto Niedersachsen einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 32.500 Euro für konservatorische Maßnahmen an den Epitaphien am Turm der Marktkirche in Hannover an Pfarrer Marc Blessing. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.
Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi steht im Zentrum von Hannover am Marktplatz. Gemeinsam mit dem Alten Rathaus bildet sie den historischen Kern der Innenstadt. Die Kirche gilt als südlichste große Backsteinkirche Norddeutschlands und ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt.
Die Anfänge der Kirche reichen bis in das zwölfte Jahrhundert zurück. Ein erster Bau entstand um das Jahr 1125. Der heutige Kirchenbau wurde ab etwa 1330 errichtet und im 14. Jahrhundert fertiggestellt. Der Turm wurde 1366 vollendet. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in den Jahren nach 1945 wieder aufgebaut.
Die Marktkirche ist eine große Hallenkirche aus Backstein mit drei Schiffen. Auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt. Auch im Inneren ist der Backstein sichtbar. Das unterscheidet die Kirche vom mittelalterlichen Zustand, als Wände und Gewölbe noch gestaltet und bemalt waren. An den Außenwänden der Kirche befinden sich Epitaphien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Diese Grabdenkmäler erinnern an verstorbene Bürgerinnen und Bürger und geben Einblicke in die Geschichte der Stadt.
Das Gotteshaus gehört zu den über 580 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Niedersachsen gefördert hat.
FÜR PRESSEVERTRETER:
Bei Terminangaben ist die Pressemitteilung als Einladung zu verstehen.