"Bickel-Galerie" bewahrt das malerische Erbe des überregional bekannten "Malerpfarrers"
Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 28. Juli 2026 um 15.00 Uhr übergibt Manfred Kiesel, Ortskurator Dinkelsbühl der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale einen Fördervertrag über 25.000 Euro im Beisein von Friedrich Müller von Lotto Bayern an Pfarrer Gunther Reese für die Naturwerksteinarbeiten an der Fassade von Chor und Sakristei der Klosterkirche St. Peter und Paul in Mönchsroth. In der Kirche wird mit der "Bickel-Galerie" das malerische Erbe des als "Malerpfarrers" überregional bekannt gewordenen Georg Bickel bewahrt. Die Kirche ist verknüpft mit der Entstehung Dinkelsbühls.
Das im 12. Jahrhundert gegründete Kloster in Mönchsroth wurde 1558 säkularisiert. Von der Klosteranlage sind keinerlei Reste erhalten. Die ehemalige Benediktiner-Propsteikirche St. Peter und Paul wurde 1486 eingeweiht und wird jetzt als Friedhofskirche genutzt. Der Erwerb der Kirche durch die Kirchengemeinde im Jahr 1766 hatte diese zuvor vor dem endgültigen Verfall bewahrt.
Eine letzte große Renovierung wurde im Jahr 1988 abgeschlossen, dabei wurden Renaissance-Malereien freigelegt. 2001 öffnete man das gotische Fenster an der Südseite wieder. Seither befindet sich in der Kirche auch eine Dauerausstellung mit Bildern des von 1889 bis zu seinem Tod im Jahr 1924 in Mönchsroth wirkenden Malerpfarrers Georg Bickel.
Die Klosterkirche gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
FÜR PRESSEVERTRETER:
Bei Terminangaben ist die Pressemitteilung als Einladung zu verstehen.