Ein besonderer Ort für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale 62.000 Euro für die Restaurierung von Galerie und Mauerwerk der Mühle in Bremen Arbergen zur Verfügung. Die Arberger Mühle ist die älteste erhaltene Windmühle Bremens und steht seit 1973 unter Denkmalschutz. Der Mahlbetrieb endete 1968. Heute ist die Mühle ein besonderer Ort für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen.
Die einstöckige Gallerieholländermühle an der Arberger Heerstraße wurde 1803 von Müller Friedrich Bruns als Ersatz für eine etwa 30 Meter entfernt gestandene Bockwindmühle von 1582 errichtet. Die Verwendung von Einzelteilen der alten Mühle konnte anhand zweier Treppen nachgewiesen werden.
Das technische Denkmal ist eine sich selbst in den Wind drehende Steertmühle mit Besegelung und Reetbedachung. Die Mühle verfügte um die Jahrhundertwende über vier Mahlgänge, allerdings konnte nur einer durch Motorkraft angetrieben werden. Anfang des 20. Jahrhundert erweiterte man den Bau um ein Motorenhaus, Pferdestall und Mehlkammer. Heute verfügt die Mühle über eine zinkblechbekleidete Kappe mit Windrosengetriebe, Jalousieflügel und einem zinkblechverkleidetem Achtkant.
Durch die Dekontamination des hölzernen Tragwerks, die Umbauten der Jahrhunderte sowie durch statische Unzulänglichkeiten der Deckenauflager war eine Instandsetzung dringend notwendig geworden. Ab 2009 erfolgten notwendige Arbeiten sukzessive.
Die Arberger Mühle gehört zu den über 40 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bremen fördern konnte.