15.05.2026

Führung durch Foersters Garten in Potsdam: zusätzliche Termine im Juni

Brandenburg
Garten mit rosafarbenen blühenden Blumensträuchern im Vordergrund, einer Gruppe von Menschen dahinter und einem Haus im Hintergrund
Im Juni werden zusätzliche Führungen durch den Karl Foerster-Garten angeboten.

Informatives über die Gartengestaltung vom „Staudenpapst“ erfahren

Aufgrund der großen Nachfrage werden im Juni zusätzliche Termine für Führungen durch den Potsdamer Karl Foerster-Garten angeboten. Interessierte erfahren Wissenswertes rund um die Geschichte des Gartens, über die Pflanzen und den Schöpfer des grünen Paradieses, auch „Staudenpapst“ genannt. Der diesjährige Themenschwerpunkt liegt auf der Iris. 

Die zusätzlichen Führungen im Juni werden zu folgenden Terminen angeboten: Freitag, 12. Juni 2026, um 15.30 Uhr; Sonntag, 14. Juni 2026, um 11.00 Uhr; Freitag, 26. Juni 2026, 16.30 Uhr und Sonntag, 28. Juni 2026, 11.00 Uhr.

Die Anmeldung ist möglich unter www.foerster-garten.de/termine. Kosten: 10 Euro pro Person.

Über den Garten

Der 5.000 Quadratmeter große Karl Foerster-Garten zählt zu den meistbesuchten Privatgärten Deutschlands. Er entstand ab 1910 und wurde von Foerster in Gartenräume gegliedert – Senkgarten, Frühlingsweg, Herbstbeet, Steingarten und Privatgarten – ein Gestaltungsprinzip, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegweisend war. Der Senkgarten bildet das Herzstück, geprägt durch seine symmetrische Gestaltung, Stufen, Trockenmauern und einen zentralen Teich.

Seit 2001 kümmert sich die treuhänderische Marianne Foerster-Stiftung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz um Pflege und Erhalt der Anlage und die öffentliche Zugänglichkeit, unterstützt von der Stadt. 

Weitere Infos:

www.denkmalschutz.de/denkmal/wohnhaus-und-garten-karl-foerster.html
www.monumente-online.de/de/ausgaben/2024/2/Titelgeschichte.php

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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