Wesentlicher Bestandteil der Gedenkkultur
Steinrestaurierungsarbeiten am Grabdenkmal Carl und Marie von Clausewitz standen auf dem Ostfriedhof der Stadt Burg an. Dafür stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 7.000 Euro zur Verfügung.
Nun wird der restaurierte Grabstein feierlich enthüllt. Bei dem kleinen Festakt am Donnerstag, den 16. Juli 2026 um 15.30 Uhr mit Bürgermeister Philipp Stark vertritt Professor Christian Antz, Ortskurator Magdeburg der DSD, die Bonner Denkmalschutzstiftung mit einem Redebeitrag. Das Grabdenkmal von Carl von Clausewitz ist aus geschichtlichen, kulturell-künstlerischen und städtebaulichen Gründen ins Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt eingetragen. In einem Kurvortrag beleuchtet Dr. Rolf-Reiner Zube, Leiter der Clausewitz-Erinnerungsstätte der Stadt Burg, die Bedeutung des preußischen Heeresreformers.
„Die Grabstätte der Familie Clausewitz auf dem Ostfriedhof in Burg ist ein wesentlicher Bestandteil der Gedenkkultur der Stadt Burg“, so die Stadt Burg auf ihrer Internet-Seite. Die Grabstätte von Carl und Marie von Clausewitz besteht aus einem Grabkreuz und einer Grabplatte. Sämtliche Steinoberflächen waren von Mikroorganismen besiedelt. Auffällig waren noch Beschädigungen als Folge von Kriegseinwirkung. Teilweise war der Ergänzungsmörtel zurückgewittert.
Der Ostfriedhof von Burg ist unter Berücksichtigung der gewachsenen Landschaft eingerichtet worden. Er besitzt einen einfachen eingeschossigen Kapellenbau und ein ursprüngliches Friedhofsgärtnerhaus, ein eingeschossiger Massivbau mit steilem Mansarddach und Nebengebäude.
Das Grabdenkmal gehört zu den über 680 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie den Mitteln der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.
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