08.07.2026

Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen wird restauriert

Bayern
Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen
Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen

Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Kirche seit 2024 bereits mehrfach

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 14.30 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 40.000 Euro für die Restaurierung der Sandsteinfassade des Kirchenturms an Pfarrerin Susanne Gillmann. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.

Die an der westlichen Schmalseite des heutigen Hugenottenplatzes stehende Pfarrkirche ist ein unverputzter eingeschossiger Sandsteinquaderbau. Die Fassaden erhalten durch Ecklisenen und ein umlaufendes Traufgesims ihre strukturierte und betonte Erscheinung. Der hochbarocke, dreigeschossige Fassadenturm nimmt im Erdgeschoss den durch ein Säulenportal hervorgehobenen Haupteingang auf. Die durch kräftige Gesimse getrennten Hauptgeschosse werden im Erdgeschoss durch Ecklisenen, im ersten Obergeschoss durch Eckpilaster und im zweiten Obergeschoss durch Dreiviertelsäulen gegliedert. Der Innenraum besteht aus einem querrechteckigen Saal. Die Decke, über kräftig ausgebildeten Hohlkehlen, ist mit schlichtem Rahmenstuck geschmückt. Die einzige historische Ausstattung sind die vermutlich zur Erstausstattung gehörende Kanzel und die um 1760 hinzugekommene Orgel mit Rocaille-Werk.

Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

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Hugenottenkirche in Erlangen

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