Kleiner Zentralbau auf sechseckigem Grundriss
Bei den Außen- und Innenputzarbeiten an der Kreuzkapelle in Trassem fördert die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden mit 20.000 Euro die Mauerwerkssicherung.
Das Dorf Trassem befindet sich im Leuktal nah der Grenze zum Saarland, kurz bevor der Leukbach in Saarburg von Westen in die Saar fließt. Die Kreuzkapelle steht östlich oberhalb des Leuktals in bewaldeter Umgebung auf einer Anhöhe. Die einsam gelegene Kapelle ist über einen steilen Treppenweg erreichbar und von Bäumen umstanden.
Bei der Kreuzkapelle handelt sich um einen kleinen Zentralbau auf sechseckigem Grundriss mit einer kleinen Eingangshalle. Das schiefergedeckte Dach ist geschweift und läuft in einer Spitze aus. Die Kapelle ist inschriftlich auf 1704 datiert, eine weitere Inschrift zeugt von einer Erweiterung 1815. Damals hat man die kleine Eingangshalle angefügt.
Im verputzten schlichten Inneren befindet sich ein Renaissance-Schaftkreuz, das die Jahreszahl 1577 trägt. Neben dem Kreuz sind eine Pietá und der Schmuckfliesenboden erwähnenswert.
Die Kreuzkapelle gehört nunmehr zu den über 360 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Lotterie, die Gutes tut, allein in Rheinland-Pfalz fördern konnte.