01.09.2025

Ortskurator in Flensburg ernannt

Schleswig-Holstein
Eiko Wenzel ist neuer Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Flensburg
Eiko Wenzel ist neuer Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Flensburg

Das Gesicht der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat einen neuen Namen

Das „Gesicht“ der DSD in Flensburg hat einen Namen: Eiko Wenzel. Wenzel übernimmt die Aufgaben eines DSD-Vertreters vor Ort ehrenamtlich. Insgesamt wirken bundesweit über 85 Ortskuratorinnen und Ortskuratoren für die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Sie nehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wahr und schenken der privaten, Spenden sammelnden Denkmalschutzstiftung als deren Repräsentanten ihr „Gesicht“.

Eiko Wenzel wurde 1959 in Hannover geboren. Nach dem Architekturstudium legte er bei der Obersten Baubehörde in München die Zweite Staatsprüfung ab. Seit 1988 ist er Leiter der Unteren Bauaufsichts- und Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Flensburg. 2013 wurde eine eigene Abteilung gebildet, die sich allein den Aufgaben des Denkmalschutzes und der Stadtbildpflege widmet, in der maßgeblich die Bau- und Denkmalkultur der Stadt mitprägte. Ende des Monats geht er in den Ruhestand. Für Wenzel ist der Erhalt des baukulturellen Erbes eine Lebensaufgabe. Er engagiert sich ehrenamtlich unter anderem als Vorsitzender des Vereins Flensburger Baukultur e. V. sowie als Vorstandsmitglied im Verein Europäische Route der Backsteingotik e. V., wo er für die Stadt Flensburg zuständig ist. Zu seiner Motivation für das Ehrenamt als Ortskurator der DSD sagt Eiko Wenzel: „Die Denkmale Flensburgs liegen mir besonders am Herzen – sie sind identitätsstiftend für die Stadt und ihre Menschen. Ich möchte dazu beitragen, die Bedeutung qualitätsvoller Baukultur sichtbar zu machen, historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen. Dieses Anliegen teile ich mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – deshalb freue ich mich sehr auf das Engagement im Ortskuratorium.“

Die Tätigkeit eines Ortskurators ist auf drei Jahre begrenzt, eine Verlängerung ist – auch mehrfach – möglich. Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, kann sich ein Ortskurator ein eigenes Ortskuratorium mit einer begrenzten Zahl von Mitgliedern bilden. Dabei wird ein breites Spektrum an fachlicher Kompetenz angestrebt. Bei ihrer Tätigkeit halten die Ortskuratoren engen Kontakt zum Bereich „Ortskuratorien" der DSD-Geschäftsstelle in Bonn.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bundesweit seit 1985 über 7.400 Denkmale mit mehr als einer dreiviertel Milliarde Euro retten können. Allein in Schleswig-Holstein hat sie über 270 Denkmale mit mehr als 26,7 Millionen Euro unterstützt.

Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de/spenden-helfen/selbst-aktiv-werden/als-ehrenamtler.html

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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