31.10.2025

Ortskuratorin in Stendal ernannt

Sachsen-Anhalt
Bärbel Hornemann ist neue Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Stendal
Bärbel Hornemann ist neue Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Stendal

Das Gesicht der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Stendal hat einen neuen Namen

Das „Gesicht“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in Stendal hat einen neuen Namen: Bärbel Hornemann. Sie übernimmt die Aufgaben einer DSD-Vertreterin vor Ort ehrenamtlich und folgt damit auf Dr. Volker Stephan, der das Ortskuratorium bis August dieses Jahres verdienstvoll geleitet hat. Bundesweit engagieren sich über 85 Ortskuratorinnen und Ortskuratoren für die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Sie übernehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung und verleihen der privaten, spendenfinanzierten Denkmalschutzstiftung als deren Repräsentantinnen und Repräsentanten ihr „Gesicht“.

Bärbel Hornemann wurde 1958 geboren und ist Diplom-Ingenieurin für Tiefbau. Seit 1990 war sie in der Stadtverwaltung Stendal tätig, zuletzt in der Bauaufsicht und der Unteren Denkmalschutzbehörde. Fast 30 Jahre lang ist sie Vorsitzende des Fördervereins Glocken St. Marien Stendal e. V. und berufenes Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Seit ihrem Ruhestand engagiert sie sich ehrenamtlich als Stadtführerin und kümmert sich um die Erfassung der DDR-Kunst im öffentlichen Raum in Stendal. Bereits seit über eineinhalb Jahren ist sie Mitglied im Ortskuratorium Stendal.

Zu ihrer Motivation, sich für Denkmale einzusetzen, sagt Bärbel Hornemann: „Denkmalschutz liegt mir schon viele Jahrzehnte am Herzen. In meiner Zeit als Untere Denkmalschutzbehörde habe ich den Tag des offenen Denkmals mit Führungen und Aktionen begleitet – auch, um für die Stiftungsarbeit zu werben. Gern möchte ich mein Wissen weiterhin einbringen und an Bauherren und Antragsteller weitergeben.“

Die Tätigkeit eines Ortskurators ist auf drei Jahre begrenzt, eine Verlängerung ist – auch mehrfach – möglich. Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, kann sich ein Ortskurator ein eigenes Ortskuratorium mit einer begrenzten Zahl von Mitgliedern bilden. Dabei wird ein breites Spektrum an fachlicher Kompetenz angestrebt. Bei ihrer Tätigkeit halten die Ortskuratoren engen Kontakt zum Bereich „Ortskuratorien" der DSD-Geschäftsstelle in Bonn.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bundesweit seit 1985 über 7.500 Denkmale mit mehr als einer dreiviertel Milliarde Euro retten können. Allein in Sachsen-Anhalt hat sie über 660 Denkmale mit mehr als 104,3 Millionen Euro unterstützt.

Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de/spenden-helfen/selbst-aktiv-werden/als-ehrenamtler.html

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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