12.09.2025

Sakralbauten – Wirklichkeiten und Wege

Bayern

Das Ortskuratorium München lädt zum Vortrag ein

Das Ortskuratorium München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 28. September 2025 um 15.00 Uhr zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Quo Vadis? – Zur Zukunft bedrohter Kirchen“ in die Evangeliumskirche, Stanigplatz 11 in 80933 München ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, wird gebeten.

Der Kunsthistoriker und Mitglied des Ortskuratoriums Dr. Hubertus Günther, emeritierter Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Zürich, geht in seinem Vortrag der Frage nach, wie erhaben die Kirchen früher waren und zeigt auf, dass Sakralräume nie monofunktional waren. Im Anschluss referiert Georg Brechensbauer als maßgeblich beteiligter Architekt über die Herausforderungen und Chancen beim Umbau der Evangeliumskirche zur ersten Diakoniekirche Bayerns. Musikalische Begleitung mit Percussion und Gitarre und ein geistlicher Impuls durch Sophie Schuster, Pfarrerin der Evangeliumskirche, ergänzen das Programm.

In einer zunehmend säkularen Welt zeichnet sich eine nahezu unaufhaltsame Entwicklung ab: Immer weniger Gläubige und sich stetig verkleinernde Gemeinden benötigen auch weniger Kirchengebäude. Die Evangeliumskirche war bei ihrer Einweihung 1962 für eine Gemeindegröße von 7.500 Menschen ausgelegt. 2022 zählte sie nur noch 1.600 Mitglieder. Daher fand in den Jahren 2021 und 2022 ein durchgreifender Umbau mit einer engen Verzahnung von kirchlichen und diakonischen Angeboten statt. Die Vielnutzung ist nicht neu, wie ein Blick in die Kirchenhistorie zeigt. 
 

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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