12.05.2026

Ehemalige Gärtnerhaus-Scheune in Bamberg wird saniert und umgebaut

Handwerk Bayern
Einfache, langgestreckte Hausfassade mit rotem Satteldach, mehreren Fenstern mit blauen Fensterläden und Blumenkästen, an einer Straße gelegen
Abgebildet ist das frühere Gärtnerhaus in Bamberg.

Instandsetzung ist der erste Schritt der Gesamtsanierung

Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale kann die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Sanierung und den Umbau der Scheune des ehemaligen Gärtnerhauses in der Siechenstraße 51 in Bamberg mit 35.000 Euro unterstützen. Den dazugehörigen Fördervertrag überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 19. Mai 2026 um 15.00 Uhr Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der DSD, an Denkmaleigentümer Robert Dörfler. Die Instandsetzung der Scheune ist der erste Schritt der Gesamtsanierung des Anwesens. Die Maßnahme ist schonend und denkmalgerecht geplant und zielt auf den größtmöglichen Erhalt von bauzeitlicher Substanz ab.

Der eingeschossige Wohnhausbau dieses Kleinhauses in der Siechenstraße ist ein Satteldachbau mit Fachwerkgiebel. Es stammt im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert, doch wurden die heutigen Fassaden wohl erst im 19. Jahrhundert wie vorhanden gegliedert. Die angebaute Scheune im rückwärtigen Bereich ist das eigentliche Förderprojekt. Auch sie entstand im 17./18. Jahrhundert, wohl im Zuge der Errichtung des Vorderhauses als zeittypische Konstruktion mit verzapften Trag- und Spannelementen. Teile der Scheune wurden im 19. bzw. frühen 20. Jahrhundert im Erdgeschoss für Werkstattzwecke umgebaut.

Das Gärtnerhaus in Bamberg gehört somit zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte. 

Für Pressevertreter:
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