25.02.2026

Schuljahresprojekte 2026/27: Bewerbungsstart für „denkmal aktiv“

Jugendarbeit Bundesweit

Ab dem 3. März 2026 können sich weiterführende Schulen bundesweit um die Förderung von Denkmalprojekten bewerben

Vom 3. März bis 8. Mai 2026 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen im Rahmen des Programms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ um Förderung eines Schuljahresprojekts 2026/27 bewerben. Mit ihrem Schulprogramm wirbt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) seit 2002 für das Baudenkmal als anschaulichen Lernort. „denkmal aktiv“ ermutigt Lehrkräfte, die Lernpotenziale des Kulturerbes für den Unterricht zu erschließen und lädt junge Menschen dazu ein, historische Bauten, Ensembles oder Parkanlagen vor der eigenen Schultür kennenzulernen, die ihre Stadt und Region prägen und spannende Zeugnisse ihrer Zeit sind.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zu der Entstehungsgeschichte des Denkmals, den beteiligten Personen und der heutigen Nutzung. Zudem wird der Erhalt des Denkmals als Teil einer nachhaltigen Lebensweise betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich diese Inhalte vor Ort und in der Schule und kommen dabei auch mit Denkmalfachleuten ins Gespräch.

Die teilnehmenden Schuljahresprojekte mit Projektstart nach den Sommerferien werden von der DSD fachlich und koordinativ begleitet und finanziell mit je 1.900 Euro unterstützt. Eine Förderung von kompakteren Projekten oder Projektwochen ist zudem jederzeit über das Jahr möglich. Den Lehrkräften gibt „denkmal aktiv“ mit Unterrichtsmaterial für alle geförderten Projektformate Anregungen, wie das Lernen am Denkmal in den Schulalltag eingebunden werden kann.

Das Schulprogramm der DSD kann auf die engagierte Mitwirkung zahlreicher Partnerinstitutionen bauen, die in den Ländern oder auch bundesweit Schulprojekte unterstützen. Schirmherrin von „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ist die Deutsche UNESCO-Kommission.

Mehr Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind ab dem 3. März verfügbar unter www.denkmal-aktiv.de/teilnahme

Am Neuen Gymnasium Oldenburg bereichert das Lernen am Denkmal den Fachbereich MINT, wie für diese Gruppe, die zur Chemie des Glases forscht – und dabei auch zur ehemaligen Glashütte der Stadt und ihren Siedlungsbauten.
Ein Projektteam des Gymnasiums Höchstadt gräbt in der Alten Synagoge Mühlhausen unter fachlicher Anleitung nach Spuren der Einrichtung, die in den 1930er Jahren zerstört wurde.
Schüler des Elisabeth-Gymnasiums Halle erläutern Besuchern am Tag des offenen Denkmals 2025 „ihr“ Denkmal: das Sinti-Mausoleum auf dem ehemaligen Friedhof Osendorf.
Das Projektteam des Sorbischen Gymnasiums Bautzen untersucht den „Kulturraum Dorf“ und holt mit einem Besuch im Sächsischen Landesamt für Denkmalpflege Dresden Expertise dazu ein.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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