12.02.2026

St. Jacobi in Perleberg

Brandenburg
St. Jacobi in Perleberg
St. Jacobi in Perleberg

Glockenebene und Glockenstuhl werden neu errichtet

Für die Instandsetzung des Glockenstuhls der St. Jacobikirche in Perleberg stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 25.000 Euro zur Verfügung. Die Kirche gehört nunmehr zu den heute über 760 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, bisher allein in Brandenburg fördern konnte. Die St. Jacobi-Kirche in der Mitte des historischen Stadtkernes von Perleberg dient nicht nur für kirchliche Zwecke, sondern wird auch aktiv für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt.

Zum Objekt:

Die monumentale Backsteinkirche St. Jacobi bildet gemeinsam mit dem Rathaus am Markt- und Kirchplatz das Zentrum der 1239 gegründeten Stadt Perleberg. Sie ist die einzige noch erhaltene Kirche der Stadt mit Bauteilen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Vom Gründungsbau ist jedoch nur noch der untere Teil des querrechteckigen Westturms erhalten. Der das Langhaus bildende dreischiffige Hallenbau entstand ab 1361. Er wurde – wie auch der einschiffige Chor – erst im 15. Jahrhundert fertiggestellt. Das mächtige Satteldach über dem Schiff schließt zur Marktseite mit einem hohen Blendgiebel. Das Hauptportal im Südosten des Baus ist mit rot und schwarz glasierten Ziegeln in vielfältiger ornamentaler Struktur reich geschmückt. Ein besonders eindrucksvolles Ausstattungsstück ist der fünfarmige Messingleuchter von 1475. Der Chor besitzt eine Farbverglasung, die in den Jahren 1913 bis 1922 entstand. Dargestellt werden in zwei- und dreibahnigen Fenstern eine Gedächtnisstiftung für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Da Glockenstuhl und Glockenstuhlebene nicht den physikalischen Parametern des Schwingungsgutachten entsprechen, müssen Glockenebene und Glockenstuhl neu errichtet werden.

St. Jacobi in Perleberg

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